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PflegearbeitenIn dieser Periode treibt der Rebstock lange Ruten und bildet viel Laub. Das Wachstum und die Entwicklung ist stark Abhängig vom Schnitt im Winter. Gerade in dieser Zeit sind die Eingriffe nötig, um dem Rebstock die richtige Struktur zu geben. Auslauben ist angesagt. Das Laubwerk um die entwickelten Trauben wird entfernt. Damit verfolgen wir verschiedene Zwecke. Durch die bessere Durchlüftung trocknen die Trauben rascher, die Gefahr der Fäulnis wird geringer. Beim Spritzen gegen Botrytis gelangen die Spritzmittel direkt auf den Trauben, wo sie auch wirken und nicht auf den Blättern; somit müssen weniger Spritzmittel eingesetzt werden. Und dann bei der Wümet schliesslich sind die Trauben einfacher zu ernten, da kein Laubwerk im Weg ist. Diese Arbeit verrichten wir von Hand. Ebenso zwicken wir späte Blütenstände, welche wohl bis zum Herbst noch Trauben bilden würden, aber die jetzt bereits weit fortgeschrittenen Trauben konkurrenzieren und somit die Qualität schmälern. Die Rebschere brauchen wir im gleichen Durchgang, wenn die überlangen Ruten oben gekappt werden. Gleichzeitig wird eingeschlauft, so dass in einem Durchgang gleich vier Verrichtungen zur Pflege des Rebstockes erfolgen.
Weiterführende Informationen zum Auslauben, insbesondere auch zur Mechnisierung gibt es bei der faw (Forschungsanstalt Wädenswil) mit den Flugschriften:
KrankheitenZurzeit stellen wir Pockenmilben an verschiedenen Stellen im Rebberg fest.
Die Fachinformationen "Die Kräuselmilbe - ein ernst zu nehmender Schädling im Weinbau" und "Verteilung von überwinternden Pockenmilben auf Rebholz" der faw geben zu Milbenkrankheiten weitere Informationen.
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